Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung gemäß § 25 SGB VIII

Leitgedanken und Schwerpunkte

Unsere Leitgedanken und Schwerpunkte richten sich nach der individuellen Lebenswelt des Jugendlichen:

  • Soziale Integration: Unterstützung bei der Eingliederung in gesellschaftliche Strukturen und dem Aufbau eines stabilen Umfelds.
  • Eigenverantwortung: Ziel ist die Befähigung zu einer selbstständigen und eigenverantwortlichen Lebensführung.
  • Krisenintervention: Bearbeitung existenzieller Probleme wie drohende Wohnungslosigkeit, Schulden oder anstehende Gerichtsverfahren.
  • Bedarfsorientierung: Die Hilfe orientiert sich flexibel an den spezifischen, oft komplexen Bedürfnissen des jungen Menschen.

Gesetzlicher Rahmen

Der Gesetzliche Rahmen dieser hochintensiven ambulanten Hilfe umfasst:

  • § 35 SGB VIII: Gesetzliche Grundlage für Jugendliche, die eine besonders intensive Unterstützung zur sozialen Integration benötigen.
  • Zielgruppe: Jugendliche in stark belastenden Lebenssituationen, die durch andere Hilfeformen (wie Heim oder WG) oft nicht mehr erreicht werden.
  • Dauerhaftigkeit: Die Hilfe ist in der Regel auf längere Zeit angelegt, um eine nachhaltige Stabilisierung zu ermöglichen.

In § 35 SGB VIII heißt es sinngemäß:

  • Intensive Unterstützung: Jugendlichen ist intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung zu gewähren, wenn sie Unterstützung bei der sozialen Integration und Verselbstständigung benötigen.
  • Einzelfallgerechtigkeit: Die Hilfe muss den individuellen Bedürfnissen des Jugendlichen entsprechen und ist langfristig ausgelegt.

Methoden und Werte

Unsere Fachliche Haltung und Werte (Unser Arbeitsansatz) bildet das Rückgrat dieser intensiven Betreuung:

  • Verbindlichkeit: Aufbau einer sehr engen und verlässlichen Arbeitsbeziehung zwischen dem Jugendlichen und der Fachkraft.
  • Individueller Fokus: Im Gegensatz zu anderen Hilfen steht hier die Verselbstständigung des Jugendlichen im Vordergrund, weniger die Erziehungskompetenz der Eltern.
  • Ganzheitliche Förderung: Stärkung sozialer Kompetenzen wie Beziehungsfähigkeit, Kommunikation und Selbstreflexion.
  • Kooperation: Enge Abstimmung mit dem Jugendamt und anderen beteiligten Institutionen.

Operative Umsetzung

Unsere Instrumente und Verfahrensschritte zur praktischen Umsetzung:

  • Alltagsstrukturierung: Gemeinsame Erarbeitung eines geregelten Tagesablaufs und Unterstützung bei der Suche nach Beschäftigung oder Ausbildung.
  • Existenzsicherung: Begleitung bei der Wohnungssuche, dem Umgang mit Finanzen und behördlichem Schriftverkehr.
  • Schnittstellenmanagement: Vermittlung und Begleitung zu spezialisierten Fachberatungsstellen (z. B. Drogen- oder Schuldnerberatung).
  • Erlebnis- & Kulturpädagogik: Nutzung von Sport, Ausflügen und kulturellen Angeboten zur Förderung von Teilhabe und Erfolgserlebnissen.
  • Gesundheitsförderung: Beratung und Anregung zu einer gesunden Lebensführung und eigenverantwortlichen Gesundheitspflege.

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