Erziehungsbeistand, Betreuungshelfer gemäß § 30 SGB VIII

Leitgedanken und Schwerpunkte

Unsere Leitgedanken und Schwerpunkte fokussieren die Stabilisierung des jungen Menschen:

  • Krisenbewältigung: Unterstützung bei Konflikten in der Schule, im sozialen Umfeld oder innerhalb der Familie.
  • Verselbstständigung: Förderung der Eigenverantwortung und Begleitung beim Ablösungsprozess vom Elternhaus, falls erforderlich.
  • Soziale Integration: Aufbau stabiler, positiver Kontakte zu Gleichaltrigen und Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe.
  • Ressourcenmobilisierung: Ausgleich entwicklungsbedingter Einschränkungen durch gezielte Förderangebote.

Gesetzlicher Rahmen

Der Gesetzliche Rahmen dieser ambulanten Einzelfallhilfe umfasst:

  • § 30 SGB VIII: Gesetzliche Grundlage für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bei Entwicklungsproblemen.
  • Zielgruppe: Vorwiegend junge Menschen zwischen 9 und 16 Jahren, die sich in Krisen befinden oder familiäre Spannungen erleben.
  • Lebensweltorientierung: Die Hilfe findet unter Erhaltung des Lebensbezugs zur Familie statt, kann aber auch die Verselbstständigung vorbereiten.

In § 30 SGB VIII heißt es sinngemäß:

  • Unterstützung im sozialen Umfeld: Der Erziehungsbeistand und Betreuungshelfer begleiten junge Menschen bei Entwicklungsproblemen und beziehen dabei das soziale Umfeld aktiv ein.
  • Förderung der Eigenständigkeit: Ziel ist es, die Verselbstständigung des Kindes oder Jugendlichen zu fördern, während der Kontakt zur Familie gewahrt bleibt.

Methoden und Werte

Unsere Fachliche Haltung und Werte bildet die Basis für eine gelingende Hilfe:

  • Beziehungsarbeit: Aufbau einer verlässlichen, tragfähigen und belastbaren Arbeitsbeziehung zum jungen Menschen.
  • Kultursensibilität: Beratung von Familien und Eltern erfolgt bei Bedarf in der jeweiligen Herkunftssprache.
  • Ganzheitlichkeit: Einbeziehung aller relevanten Systeme wie Familie, Schule und Freizeitbereich.
  • Stärkung der Erziehungskompetenz: Reflexion der Verantwortungsübernahme und Beziehungsfähigkeit aller Beteiligten.

Operative Umsetzung

Unsere Instrumente und Verfahrensschritte zur praktischen Umsetzung:

  • Einzelfallhilfe & Beratung: Regelmäßige Einzelgespräche mit den Betreuten sowie begleitende Elternberatung.
  • Schul- und Ausbildungssupport: Vermittlung zwischen Schule und Elternhaus, Begleitung zu Lehrergesprächen und Hilfe bei Ausbildungsfragen.
  • Lebenspraktische Unterstützung: Begleitung bei Behördengängen, Unterstützung bei Staatsbürgerschaftsfragen und Alltagshilfen.
  • Erlebnis- & Freizeitpädagogik: Einsatz erlebnispädagogischer Methoden zur Reflexion des eigenen Verhaltens und zur Zielformulierung.
  • Netzwerkarbeit: Kooperation mit Lehrkräften, Erziehern und Sozialarbeitern im Sozialraum.

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